Didgeridoo spielen ist eigentlich ziemlich einfach. Meine Tochter Vivian konnte es schon mit 6 Monaten :-)
Für die ersten "Gehversuche" eignet sich eigentlich alles was rund, 110-150 cm lang und innen hohl ist. Zum Beispiel ein Staubsauger-Rohr, das so genannte "Hooveridoo". Mein erstes Didge war ein HT-Rohr für ein paar Mark aus dem Baumarkt. Eigentlich ist das Aussehen eines Didges auch weniger wichtig als der Sound. Der sollte leicht zu erzeugen sein und sauber zu hören sein, also gleichmäßig schwingen und Klingen.
Wenn du beim Kauf eines Didges Probleme haben solltest, kannst du dich gern" an mich wenden". Ich stehe mit Rat und Tat zur Verfügung und kenne ein paar sehr gute Didgehändler in und um Hamburg die immer eine größere Auswahl an 'Tröten' haben.
Haltung
Es gibt zwei arten, das Instrument zu halten:
1. Frontal:
Du setzt das Didge gerade am Mund an. Der Vibrationsbereich liegt zentral auf den Lippen. Viele Spieler sagen das man so mehr Betonung auf die einzelnen Sounds bringen kann.
2. Seitlich:
Du setzt das Didge am Mundwinkel an so dass ein Rand der Mundstücköffnung etwa am Mundwinkel liegt und der andere Rand an der Mundmitte. Überprüfe vorher, ob du auf der Linken oder der Rechten Mundseite besser den Grundton spielen kannst. Der Vibrationsbereich liegt auf einer Hälfte der Lippen.
Ich bevorzuge die 2. Variante, da ich so die gesamte Bandbreite der Obertöne besser spielen kann. Fälschlicherweise wird oft angenommen, das die Aboriginal People nur nach der ersten Variante, also dem Mittelansatz, Spielen und die 2. Falsch sei. Vielmehr ist es so, dass jeder Spieler seinen eigenen Stil finden muss. Wir Europäer haben eine ganz andere Mundanatomie als die traditionellen Didgeridoo Spieler. Das erschwert die Sache für uns ein bisschen.